ℹ️ Die Schnittstelle ist ein optional erhältliches Zusatzmodul und nicht auf jeder Installation vorhanden. Fehlt der Bereich in Ihrer Wawi, ist er nicht freigeschaltet.
In der Wawi: Einstellungen → Zugänge → Schnittstelle
Über die Schnittstelle holen andere Programme Daten aus Ihrer Wawi und schreiben welche zurück — die Buchhaltung ihre Rechnungen, ein Marktplatz seine Bestände, eine Auswertung ihre Zahlen. Ohne dass jemand exportiert, verschickt und wieder einliest.
7 Name des Zugangs — wofür er da ist: Buchhaltung, Kassensystem, Preisvergleich. Der Name steht später in jeder Protokollzeile; bei drei Zugängen erkennen Sie daran sofort, welches Programm was geholt hat.
8 Arbeitet als — jeder Zugang läuft unter einem Benutzer Ihrer Wawi. Dessen Rechte gelten unverändert. Darf der Benutzer keine Einkaufspreise sehen, sieht sie auch das angeschlossene Programm nicht. Superadministratoren stehen bewusst nicht zur Auswahl: sie dürfen alles, an jeder Prüfung vorbei — eine solche Reichweite gehört nicht in einen Schlüssel, der außer Haus geht.
5 Zugang anlegen — danach erscheint einmalig der Schlüssel. Notieren Sie ihn sofort. Gespeichert ist nur seine Prüfsumme; wiederherstellen lässt er sich nicht. Ist er weg, legen Sie einen neuen Zugang an und tragen ihn im anderen Programm nach.
2 Freigaben je Bereich — hier steht, was dieser eine Zugang darf. Elf Bereiche, je zwei Haken: Lesen holt Daten, Ändern schreibt zurück. Ohne Haken passiert nichts — ein neuer Zugang darf zunächst gar nichts.
⚠️ Die Freigabe kann nur einschränken, nie erweitern. Ein Haken bei „Ändern" nützt nichts, wenn der Benutzer aus 8 in der Wawi ohnehin nicht ändern darf. So kommt niemand über die Schnittstelle an mehr heran als am Bildschirm.
1 Zum Ausprobieren — Schlüssel einsetzen, auf einen der Links klicken: Sie sehen sofort, was die Schnittstelle liefert. Zum Prüfen gedacht, nicht für den Betrieb — in der Adresse landet der Schlüssel im Verlauf und in jedem Protokoll. Im Betrieb gehört er in die Kopfzeile, so wie es die Zeile darunter zeigt.
3 Speichern — übernimmt die Haken. 4 Sperren legt den Zugang still, ohne ihn zu löschen: der Schlüssel bleibt, wirkt aber nicht mehr. Der richtige Griff, wenn Sie einen Verdacht haben oder ein Dienstleister pausiert. 6 Löschen entfernt ihn endgültig; der Schlüssel ist damit wertlos.
| Bereich | Enthält |
|---|---|
| Artikel | Stammdaten, Preise, Einkaufspreise, Texte, Bilder |
| Bestand | Menge je Lagerplatz, Bewegungen |
| Lager | Lagerplätze, LagerBaum, Inventur |
| Warengruppen | die Gruppen selbst |
| Organisationen | Firmen, Adressen, Beziehungen |
| Personen | Ansprechpartner, Rollen, Beziehungen |
| Lieferanten | Adressen, Einkaufskonditionen |
| Verkauf | Angebote, Aufträge, Rechnungen, Gutschriften |
| Retouren | Retourenscheine samt Positionen |
| Produktcompliance | Blöcke, Werte, Dokumente |
| Zeiterfassung | Buchungen |
Unter der Freigabe steht das Protokoll: wann, welcher Zugang, welcher Aufruf, wie lange, und ob es einen Fehler gab. Daran sehen Sie, ob das angeschlossene Programm tatsächlich arbeitet — und woran es liegt, wenn nicht.
| Antwort | Bedeutung |
|---|---|
| 401 | Schlüssel fehlt, ist falsch geschrieben oder der Zugang ist gesperrt |
| 403 | Der Bereich ist für diesen Zugang nicht freigegeben — oder der Benutzer aus 8 darf es selbst nicht |
| 404 | Den Bereich hinter der Adresse gibt es nicht (Schreibweise prüfen, siehe Klammern in der Liste) |
Ohne Bereich hinter der Adresse antwortet die Schnittstelle mit einer Übersicht der Freigaben dieses Zugangs — der schnellste Weg zu prüfen, ob ein Schlüssel richtig ankommt.